Ein Garten verändert sein Gesicht

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Zu Besuch in Hildesheim

EIN GARTEN(T)RAUM WIRD IN WORTE GEFASST ( JANUAR 2003):

Eine Zusammenfassung der Gestaltungswünsche:
Vor dem Haus soll eine zurückhaltende Gestaltung die klare Linie der Architektur aufnehmen und unterstreichen.
Ein kleiner Hausbaum soll den Eingang beschirmen; der Vorgarten soll blühen und der Müll wird versteckt.
An der linken Seite des Hauses soll ein Blickschutz zum Nachbareingang die Privatsphäre in der Küche erhalten.
Ein Durchgang von vorn in den hinteren Garten soll auf einem schmalen Pfad möglich sein.
Der Wohngarten hinter dem Haus soll die Architektur des Hauses gezielt mit Material, Form, und Farbe unterstützen.
Hier ist ein Konzept gefragt, das Ausgefallenes und Unerwartetes in eine Gestaltung mit Naturmaterialien einbindet.
Licht, Luft, Sonne und Schatten spielen eine wichtige Rolle für die Haus- und Gartenbewohner.
Ahorn findet als Lieblingsgehölz besondere Beachtung; und auf Birke und Hasel (Allergieauslöser) wird verzichtet.
Die Verbindung von Terrasse und Garten ist auch eine Verbindung von unten und oben - ist “Zwischenraum”.
Sie soll grosszügig angelegt werden und ganz bewusst einen ungewohnt zentralen Raum einnehmen dürfen.
Harmonische Linien und eine fliessende Wegeführung sollen den Garten erschliessen und die Nutzer leiten.
Menschen, Pflanzen und Tiere sollen sich in diesem Wohngarten heimisch fühlen und ihren Platz bekommen.

DIE PLANUNG NIMMT IHREN LAUF:

Nach dem ersten ausführlichen Gespräch über Träume, Wünsche und Bedürfnisse, fertige ich die ersten Skizzen an,
die verschiedene Möglichkeiten der Raumgliederung anbieten:

Ein Gespräch über die angebotenen Varianten bringt neue, bisher noch nicht bewusst gewordene Ideen und Wünsche
ans Licht. Aus den neuen Informationen und den vorgelegten Skizzen wird das endgültige Raumkonzept entwickelt,
auf dem die weitere Planung aufbaut.

Jeder Planungsschritt wird inhaltlich vorgestellt und in Ruhe besprochen. Erst nach Klärung und Abnahme der Inhalte
einer Planungsebene tauchen wir tiefer in die Gestaltung ein. So fliessen nach und nach immer mehr Ideen ein, und
neue Impulse bereichern die Gestaltung kontinuierlich.

Eine 3D-Skizze einzelner Gestaltungsräume erleichtert die räumliche Vorstellung 2-dimensionaler Planinhalte.

Hanggestaltung -Treppe und Brunnen

DIE PLANUNGSPHASE IST ABGESCHLOSSEN - NUN IST KÖRPEREINSATZ GEFRAGT

DER KÖRPERLICHE EINSATZ ZEIGT GUTE ERFOLGE - DAS KONZEPT WIRD SICHTBAR (JUNI 2003):

Treppe 1Treppe 2Eine Menge Sandstein
wird gestapelt und verlegt.



Die kleine Mauer stützt die Treppe
und bildet später den Hintergrund
für einige ausgewählte Pflanzen.

 

Treppe von oben 1Treppe von oben 2So sieht die Treppenanlage von oben aus.
Auf dem rechten Bild ist die Fundament-platte für den geplanten Brunnen sichtbar.

DIE GESTALTUNG SCHREITET FORT - DIE FRÜCHTE HARTER ARBEIT SIND KÖSTLICH (SEPTEMBER 2003):

Die Treppe ist fertig!

Dieses Werk zu errichten,
hat den Bewohnern Mut
und Kraft abgefordert.

Ein solches Stück selbst gebaut zu haben,
ist aber auch eine besondere Freude.

 

 

“FRAU V” setzt sich in Szene
Eine Brunnenfigur nimmt ihren Platz ein.

Frau V

 

DIE HANGGESTALTUNG IST GELUNGEN UND DIE PFLANZEN ÜBERNEHMEN DAS SPIEL (SOMMER 2004)

Die Sitzbank lädt bereits zum Plaudern mit dem Grillmeister ein

Das erträumte mediterrane Flair ist bereits spürbar. Thymian, Lavendel und Aralie geben den Ton an.

Bald überspielen die Pflanzen die Grenzen zur Terrasse und lockern die Strenge der rechten Winkel etwas auf.

Ein runder Platz zentriert die Aufmerksamkeit auf den Wechsel zwischen zwei Gartenbereichen.

BEREITS VORHANDENES:

DAS HAUS - ist ein freistehendes 1-Familien-Siedlungshaus aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Front und Eingangsbereich sind durch eine einfache und klare Architektur gekennzeichnet.
Die sich dem Garten zuwendende Rückseite zeigt gut durchdachte Besonderheiten mit ebenso klarer Aussage.

Die RückseiteEine Rückseite mit starker Architektur.

Diese Fassade soll später isoliert und neu verputzt werden.
Dabei wird an eine Farbgebung in Terracotta und Taubenblau gedacht.

Auf diese Farbgebung ist bei der Gartengestaltung zu achten.
Besonders üppig blühende Stauden sollten in Harmonie zur
Farbgestaltung des Hauses stehen.

 

DER GARTEN - beherbergt einige wertvolle Pflanzen.
Die zentrale Rolle spielt ein alter Süsskirschbaum.

Ein Prachtstück


An die bereits neu gestaltete Terrasse grenzt eine Böschung, die zum Garten hin ca. 1m ansteigt.

Die BöschungDie Terrasse