ARNIKA - ARNICA MONTANA

AUGENTROST - EUPHRASIA ROSTKOVIANA

HILFT BEI:

   * Blutergüssen, Prellungen und Verstauchungen
   * Furunkeln
   * Entzündungen im Mund- und Rachenraum
   * Zahnschmerzen
   * Muskelzerrungen und -schmerzen
   * Gelenk- und Nervenschmerzen
AUFBEREITUNG:

   Die Blüten werden gepflückt, wenn sie sich voll ent-
   faltet haben (zwischen Juni und August) und bei Tem-
   peraturen unter 50° Celsius getrocknet.
REZEPTE

   Tee bei Nervosität:

   2-3 Tl getr. und gem. Baldrianwurzel mit
   1 Tasse kochendem Wasser übergiessen.
   10 Min. ziehen lassen - danach abseihen.
   3 Tassen über den Tag verteilt trinken.

   Tee bei Einschlafstörungen:

   20g gem. Baldrianwurzel mit
   30g Melissenblättern und
   30g Hopfenzapfen mischen.
   1-2 Tl der Mischung pro Tasse Tee verwenden.
   10 Min. den Aufguss ziehen lassen - danach abseihen.
   1-2 Tassen möglichst heiss vor dem Schlafengehen.

   Tinktur bei nervösen Darmbeschwerden:

   20g Baldrianwurzeln im Mörser zerkleinern. In
   100ml einer 70%igen Alkohollösung
   2 Wochen lang ziehen lassen. Dann den Satz abseihen.
   8-10 Tropfen auf
   1/2 Glas Wasser zu den Mahlzeiten einnehmen.
VOLKSNAMEN:
   Fallkraut, Konnesblume, Mitter-
   wurz, Ochsenwurz, Wolfsblume

 BOTANIK:
   Grösse: bis 50cm
   Blütezeit: Juni-August
   Verwendeter Teil: Blüten
   Ernte: Juni-August
   Vorkommen: Auf nicht oder
   wenig gedüngten Bergwiesen
   und gebirgigen Heidekrautbe-
   ständen. Gelegentlich im Flach-
   land auf torfig-sandigem Wie-
   senboden

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Arnika" und "Arnika extern"
! ACHTUNG - GESCHÜTZTE PFLANZE !

   Wegen SCHÄDLIGENDER WIRKUNG auf HERZ, MA-
   GEN und DARM NICHT INNERLICH ANWENDEN!

   NEBENWIRKUNGEN: Bei äusserlicher Anwendung
   kann es zu BRENNEN, JUCKREIZ, BLÄSCHENBIL-
   DUNG und anderen HAUTVERÄNDERUNGEN
   kommen.
HILFT BEI:

   * Bindehaut- und Lidrandentzündung
   * Augenverletzungen
   * Gerstenkorn
   * Augenbrennen und Lichtscheu
AUFBEREITUNG:

   Die oberirdischen Teile werden zu Beginn der Blütezeit
   (Juli) geerntet und an luftig-schattiger Stelle zum Trock-
   nen aufgehängt.
REZEPTE

   Tee für die Trinkkur, für Spülungen und Umschläge:

   1-2 Tl geschnittenes Kraut mit
   1/4 l kaltem Wasser übergiessen und aufkochen.
   2 Min. ziehen lassen.
   Werden einige Kristalle Kochsalz dazugegeben, ist der
   Tee angenehmer für Augenspülungen.

   Teemischung für die gleichen Anwendungen:

   25g Augentrostkraut
   10g zerstossene Fenchelsamen
   1-2 geh. Tl der Mischung mit
   1/4 l kochendem Wasser aufgiessen. Dann abseihen.
   Mit körperwarmem Tee täglich morgens und abends
   die Augen ausspülen, bis die Beschwerden abge-
   klungen sind.
VOLKSNAMEN:
   Augustinuskraut, Gibinix, Weg-
   leuchte, Grummetsblume,
   Herbstblümle, Wiesenwolf,
   Milchdieb, Milchschelen

 BOTANIK:
   Grösse: 10-30cm
   Blütezeit: Juli-September
   Verwendeter Teil: Blühendes
   Kraut
   Ernte: Juli-September
   Vorkommen: Das einjährige
   Kraut kommt in ganz Europa
   vor. Bevorzugt auf Wiesen,
   Heiden, Wegrändern, trocke-
   nen Abhängen und in lichten
   Wäldern

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Euphrasia officinalis"

BALDRIAN - VALERIANA OFFICINALIS

BÄRLAUCH - ALLIUM URSINUM

Baldian
HILFT BEI:

   * Herzklopfen
   * Konzentrationschwäche
   * Nervösen Magen- und Darmbeschwerden
   * Nervosität und Ängsten
   * Menstruationsschmerzen
   * Schlafstörungen
AUFBEREITUNG:

   Ausgraben der Wurzeln im September.
   Nach gründlichem Säubern (Waschen und Abbürsten)
   zum Trocknen aufhängen.

   Die Wurzeln zweijähriger Pflanzen sind am wirkstoff-
   reichsten.
REZEPTE

   Tee bei Nervosität:

   2-3 Tl getr. und gem. Baldrianwurzel mit
   1 Tasse kochendem Wasser übergiessen.
   10 Min. ziehen lassen - danach abseihen.
   3 Tassen über den Tag verteilt trinken.

   Tee bei Einschlafstörungen:

   20g gem. Baldrianwurzel mit
   30g Melissenblättern und
   30g Hopfenzapfen mischen.
   1-2 Tl der Mischung pro Tasse Tee verwenden.
   10 Min. den Aufguss ziehen lassen - danach abseihen.
   1-2 Tassen möglichst heiss vor dem Schlafengehen.

   Tinktur bei nervösen Darmbeschwerden:

   20g Baldrianwurzeln im Mörser zerkleinern. In
   100ml einer 70%igen Alkohollösung
   2 Wochen lang ziehen lassen. Dann den Satz abseihen.
   8-10 Tropfen auf
   1/2 Glas Wasser zu den Mahlzeiten einnehmen.
VOLKSNAMEN:
   Dreifuss, Katzenkraut, Mond-
   wurzel, Stinkwurz

 BOTANIK:
   Grösse: bis zu 1m
   Die Pflanze ist kräftig und aus- 
   dauernd.
   Blütezeit: Juni - August
   Verwendeter Teil: Wurzel
   Ernte: September
   Vorkommen: Sowohl auf sehr
   feuchten als auch auf trockenen
   Böden:
   auf feuchten Wiesen, an Fluss-
   ufern, in feuchten Wäldern, an
   trockenen Dämmen  und auf
   Schutthalden von  der  Ebene
   bis in die Berge

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Valeriana"

BEINWELL - SYMPHYTIUM OFFICINALE

HILFT BEI:

   * Arteriosklerose
   * Bluthochdruck
   * Herz- und Kreislauferkrankungen
   * Bronchitis
   * Magen- und Darmstörungen
   * Schlafstörungen
AUFBEREITUNG:

   Bärlauch muss frisch verwendet werden, da er beim
   Trocknen sehr schnell an Wirksamkeit einbüsst.
   Das frische Kraut wird von April bis Mai gepflückt.
   Die Zwiebel wird im Herbst ausgegraben.
VOLKSNAMEN:
   Bärenlauch, Hexenzwiebel, Ju-
   denzwiebel, Wilder Knoblauch,
   Wurmlauch, Zigeunerzwiebel

 BOTANIK:
   Grösse: bis zu 30cm
   Blütezeit: Mai-Juni
   Verwendete Teile: Kraut und
   Zwiebel
   Ernte: Kraut: April-Mai, Zwiebel:
   Herbst
   Vorkommen: in ganz Europa,
   an schattigen, feuchten Stand-
   orten, in Wäldern mit humus-
   reichen Böden.

 HOMÖOPATHIKUM:
   keins
REZEPTE

   Als Gewürz:

   Zu Suppen, Salaten, Gemüsen, Weichkäsen und Quark.

   Mein Favorit - Bärlauchpesto:

   1 Bund frischen Bärlauch im Mörser zerreiben.
   1-2 Handvoll Erdnüsse zerkleinern.
   Parmesan (nach Geschmack) reiben u. hinzufügen. Mit
   Olivenöl vermengen, bis eine weiche Paste ensteht.
   Zusätzliches Würzen ist nicht nötig.
   Mit heissen Nudeln vermengen und geniessen!
   
   Das Pesto hält sich, mit Olivenöl bedeckt und gut in
   einem Glas verschlossen, einige Tage im Kühlschrank.
! ACHTUNG - VERWECHSLUNG !

   Bärlauchblätter sind den  giftigen Blätter des MAI-
   GLÖCKCHENS und den Blättern der tödlich giftigen
   HERBSTZEITLOSE ähnlich!
   
   Eine wertvolle Unterscheidungshilfe: Beim Zerreiben der
   Bärlauchblätter macht sich ein STARKER KNOBLAUCH-
   GERUCH bemerkbar!
HILFT BEI:

   * Entzündungen in Mund- und Rachen
   * Gelenkentzündungen
   * Knochenbrüchen und Verstauchungen
   * Schlecht heilenden Wunden
   * Venenentzündungen
AUFBEREITUNG:

   Im Frühling oder Herbst wird der Wurzelstock ausge-
   graben, gesäubert und der Länge nach gespalten (da-
   mit die Wurzel gleichmässig durchtrocknet) und zum
   Trocknen aufgehängt.
VOLKSNAMEN:
   Beinwurz, Bienenkraut, Esels-
   ohrwurzel, Hasenwurz, Wall-
   wurz

 BOTANIK:
   Grösse: 50cm bis 1m
   Blütezeit: Mai-September
   Verwendete Teile: Wurzelstock
   Ernte: März, April, Mai, oder
   im späten Herbst
   Vorkommen: in ganz Europa,
   an feuchten Standorten, am
   Waldrain, an Gräben und Bach-
   ufern, auf Wiesen und in Ge-
   büschen.

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Symphytum"
REZEPTE

   Umschlag bei Verletzungen:

   100g getr. Beinwellwurzel in
   1/2 l Wasser zum Kochen bringen.
   10 Min. köcheln lassen. Dann abseihen.
   Ein Leinentuch mit dem Sud tränken und auf die ver-
   letzte Stelle legen. Den Umschlag wechseln, wenn er
   trocken ist.

   Tee bei entzündeter Mundschleimhaut:

   2 Tl getr. Beinwellwurzel mit
   1 Tasse Wasser aufkochen und für etwa
   10 Min. leicht lochen lassen. Dann abseihen.
   Etwas abkühlen lassen.
   Bei Aphten am Zahnfleisch den Tee durch die geschlos-
   senen Zähne ziehen und durch die fast geschlossenen
   Lippen wieder aus dem Mund pressen.
   Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, kräftig
   mit dem Tee gurgeln.

   ACHTUNG NEBENWIRKUNGEN !
   DEN TEE NICHT RUNTERSCHLUCKEN !
! ACHTUNG !

   Wegen der Giftigkeit der enthaltenen Pyrrolizidinalka-
   loide darf die Beinwellwurzel NUR ÄUSSERLICH und
   NUR BEI INTAKTER HAUT angewendet werden!

   NICHT IN DER SCHWANGERSCHAFT ANWENDEN!

BIBERNELLE - PIMPINELLA SAXIFRAGA

HILFT BEI:

   * Angina
   * Appetitlosigkeit
   * Durchfall und Blähungen
   * Erkältungen und Bronchitis
   * Kehlkopfentzündung
AUFBEREITUNG:

   Im Frühling oder Herbst wird der Wurzelstock ausge-
   graben, gesäubert und der Länge nach gespalten (da-
   mit die Wurzel gleichmässig durchtrocknet) und zum
   Trocknen aufgehängt.
VOLKSNAMEN:
   Pimpernell, Bockwurz, Pfeffer-
   wurz, Steinpeterlein

 BOTANIK:
   Grösse: Grosse Bibernelle: 1m
   Kleine Bibernelle deutlich zier-
   licher und kleiner
   Blütezeit: Juni-August
   Verwendete Teile: Wurzelstock
   Ernte: März, April, Mai, 
   oder im späten Herbst
   Vorkommen: in ganz Europa,
   auf Wiesen, sonnigen Hängen,
   auf Schutthalden und Ödland
   sowie an Ufern.

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Pimpinella alba"
REZEPTE

   Tee bei Husten und Bronchitis:

   1 Tasse kaltes Wasser über
   1 Tl gert. Bibernellwurzel giessen.
   Zum Sieden bringen und
   3 Min. leicht weiterköcheln. Dann abseihen.
   3 Tassen täglich in kleinen Schlucken zwischen den
   Mahlzeiten trinken.
   
   Tee-Mischung zum Schleimlösen:
   
   Wurzeln von Bibernelle und Primeln sowie das Kraut
   von Thymian und Spitzwegerich im gleichen Verhältnis
   mischen.
   2 Tl der Mischung mit
   2 Tassen kochendem Wasser übergiessen und
   20 Min. ziehen lassen.
   2 weitere Tl der Mischung mit
   2 Tassen Wasser zum Sieden bringen und
   5 Min. köcheln lassen.
   Beide Aufgüsse mischen und
   3 mal täglich eine Tasse trinken.

   Lösung zum Gurgeln bei Halsentzündung:
 
   1 Tl Bibernellwurzel mit
   1/4 l kaltem Wasser übergiessen. Zum Sieden bringen.
   1 Min. lang köcheln lassen. Dann abseihen.
   Abkühlen lassen, bis die Lösung lauwarm ist.
   Mahrmals täglich mit dem Tee gurgeln.

   ACHTUNG NEBENWIRKUNGEN !
   DEN TEE NICHT RUNTERSCHLUCKEN !
! ACHTUNG - VERWECHSLUNG !

   VERWECHSLUNGSGEFAHR mit anderen, giftigen Dol-
   denblütlern - SORGFÄLTIG BESTIMMEN!

   Bibernellewurzeln riechen stark aromatisch. Die frisch
   ausgegrabenen Wurzeln riechen sogar beissend.

BLUTWURZ - POTENTILLA ERECTA

HILFT BEI:

   * Darmkoliken und -infektionen
   * Durchfall
   * Entzündungen im Mund- und Rachenraum
   * Erfrierungen und Verbrennungen
   * Menstruationsbeschwerden
AUFBEREITUNG:

   Im Frühling oder Herbst wird der Wurzelstock ausge-
   graben, gesäubert und zum Trocknen aufgehängt.
VOLKSNAMEN:
   Tormentill, Dilledapp, Rotwurz,
   Ruhrwurz, Siebenfinger

 BOTANIK:
   Grösse: 10-40cm
   Blütezeit: März-Mai (Juni)
   Verwendete Teile: Wurzelstock
   Ernte: März, April, Mai, 
   oder im späten Herbst
   Vorkommen: in ganz Europa,
   auf sonnigen Standorten. Liebt
   sandigen Untergrund oder
   auch feuchten Moorboden.
   Häufig auf Heiden, Waldlich-
   tungen und Böschungen.

 HOMÖOPATHIKUM:
   keins
REZEPTE

   Tee bei Darmproblemen:
   
   2 Tl zerkleinerte Blutwurz-Wurzel mit
   1/2 l Wasser zum Kochen bringen und
   10 Min. köcheln lassen. 
   1/2 Std. ziehen lassen. Dann abseihen.
   2-3 Tassen von dem Tee täglich trinken.

   Tee bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum:

   Mehrmals täglich mit dem oben beschriebenen Tee
   gurgeln und den Mundraum spülen.

   Teemischung bei Menstruationsbeschwerden:

   Blutwurz, Brennessel und Schachtelhalm zu gleichen
   Teilen mischen.
   1 El der Mischung mit
   1 Tasse kochendem Wasser übergiessen.
   10 Min. ziehen lassen und dann abseihen.
   Etwa 3 Tage vor dem Einsetzen der Monatsblutung
   den Tee vor den Mahlzeiten trinken.

   Tinktur zur äusserlichen Anwendung:

   20g Blutwurz zerkleinern und in ein Fläschchen mit
   100ml 70%igem Alkohol füllen.
   10 Tage lang ziehen lassen. Dann abseihen.
   Die Tinktur kann bei Entzündungen im Mundraum mit
   2 Teilen Wasser verdünnt angewendet werden.

   Spülung bei Aphten im Mundraum:
   
   Zerkleinerte Eichenrinde und Blutzwurz zu gleichen
   Teilen mischen.
   1 El der Mischung mit
   1 Tasse Wasser aufkochen und
   10 Min. köcheln lassen. Dann abseihen.
   2 mal täglich jeweils
   5 Min. lang den Mundraum ausspülen.
! ACHTUNG !

   BEI ÜBERDOSIERUNG kann es in seltenen Fällen zu
   MAGENSCHMERZEN oder ERBRECHEN kommen!

BRENNESSEL - URTICA DIOICA

HILFT BEI:

   * Gutartiger Prostatavergrösserung
   * Harnwegsinfekten und -entzündungen
   * Rheumatischen Erkrankungen
   * Schuppen und fettigem Haar
   * Starken Menstruationsblutungen
   * Stoffwechselstörungen und Übersäuerung
AUFBEREITUNG:

   Das Kraut wird im Juni und Juli geerntet und an der
   Luft getrocknet. Der Wurzelstock wird im Frühling
   oder Herbst ausgegraben, gesäubert und zum Trock-
   nen aufgehängt.
VOLKSNAMEN:
   Donnernessel, Hanfnessel, Sau-
   nessel, Nessel, Senznettel

 BOTANIK:
   Grösse: 1-1,5m
   Blütezeit: März-Mai (Juni)
   Verwendete Teile: Blätter, das
   ganze Kraut und die Wurzel
   Ernte: Blätter und Kraut, Juni
   bis Juli. Wurzel: im Frühjahr
   oder im späten Herbst
   Vorkommen: in ganz Europa,
   bevorzugt in der Nähe mensch-
   licher Behausungen, in Gärten,
   an Zäunen und Grabenrändern,
   auf Schuttplätzen und Ödland.

 HOMÖOPATHIKUM:
   "Urtica urens" (kleine Brennessel)
REZEPTE

   Tee für die Frühjahrskur:

   1 El getr. Kraut mit
   1 Tasse kochendem Wasser aufgiessen und
   10 Min. ziehen lassen. Dann abseihen.
   4 - 6 Wochen lang, im Rahmen einer Kur oder Entgif-
   tung, täglich 4 Tassen Tee trinken.

   Tee zur Blutreinigung:

   40g Brennesselblätter
   30g Klettenwurzel und
   30g Queckenwurzel mischen.
   1 - 2 Tl der Mischung
   15 Min. lang köcheln lassen. Dann abseihen.
   1 Tasse Tee morgens auf nüchternen Magen trinken.
   1 weitere Tasse 1/2 Stunde später trinken.

   FRAGEN SIE IHREN ARZT ÜBER WELCHEN ZEITRAUM
   SIE DEN TEE TRINKEN SOLLTEN!

   Brennesselessig für glänzendes Haar:

   1 Handvoll frische Brennesselblätter mit
   1/2 l kochendem Wasser übergiessen.
   3 Stunden lang ziehen lassen. Dann abseihen.
   Den Sud mit
   1/4 l Obstessig mischen.
   Den Brennesselessig nach dem Haarewaschen als
   Spülung verwenden.

   Tinktur bei Harnwegsentzündung:

   20g getr. Brennesselkraut in
   100 ml 70%igen Alkohol geben.
   10 Tage lang ziehen lassen, Dann abfiltern.
   3 - 4 mal täglich 1 El der Tinktur bei Blasenentzündung
   mit Wasser oder Tee einnehmen.

BROMBEERE - RUBUS FRUTICOSUS

HILFT BEI:

   * Blähungen und leichten Durchfallerkrankungen
   * Schleimhautentzündungen
   * Heiserkeit und leichtem Husten
   * Geschwächter Abwehrkraft
   * Magenverstimmungen und Übelkeit
AUFBEREITUNG:

   Die Blätter werden im späten Frühjahr jung aber voll
   entfaltet geerntet. Dann sollten sie sofort bei Tempe-
   raturen unter 40° C getrocknet werden.
VOLKSNAMEN:
   Bramel, Kroatzbeere, Moren,
   Hirschbollen, Hundsbeere,
   Schwarze Haubeere, Frombeere

 BOTANIK:
   Grösse: 1-3m
   Blütezeit: Mai bis Winter
   Verwendete Teile: Blätter
   Ernte: Im späten Frühjahr
   Vorkommen: in ganz Europa.
   Auf Schuttplätzen, in lichten
   Wäldern, an Wegböschungen
   sonnigen Abhängen.

 HOMÖOPATHIKUM:
   keins
REZEPTE

   Tee:

   2 geh. Tl Brombeerblätter mit
   1/4 l kochendem Wasser aufgiessen.
   15 Min. ziehen lassen.
   Den Tee zum Gurgeln OHNE ZUCKER verwenden.

   Teemischung zur Stärkung der Abwehrkraft oder
   bei Erkältung und leichtem Husten:

   2 Teile Brombeerblätter
   1 Teil Himbeerblätter
   1 Teil Huflattichblätter
   1 Teil Lindenblüten
   Die frisch gepflückten Blätter leicht anwelken lassen.
   Dann mit einem Nudelholz leicht zerdrücken, mit we-
   nig Wasser bespritzen, in ein Leinentuch knoten und
   an einem warmen Ort zum Trocknen aufhängen. Es
   entwickelt sich ein Fermentierungsprozess. Nach 2 - 3
   Tagen entsteht ein an Rosen erinnernder Duft.
   Zubereitung wie Schwarztee.

   Tee bei Magenverstimmung, Übelkeit, Blähungen
   oder Durchfall:

   2 Teile Brombeerblätter
   1 Teil Himbeerblätter
   1 Teil Kamillenblüten
   1 Teil Pfefferminze
   1 - 2 Tl der Mischung mit
   1/4 l kochendem Wasser übergiessen.
   10 Min. ziehen lassen. Dann abseihen.

   TIPP:
   BROMBEERSAFT hilft schnell gegen Heiserkeit. Dazu
   sollte der Saft leicht angewärmt werden. Dann mit dem
   Saft gurgeln und ihn schluckweise trinken.

BRUNNENKRESSE - NASTURIUM OFFICINALE

HILFT BEI:

   * Allgemeiner Kraftlosigkeit
   * Immunschwäche
   * Blasen- und Harnwegsinfekten
   * Stoffwechselstörungen
   * Husten und Bronchitis
   * Schuppen und fettigem Haar
AUFBEREITUNG:

   Das Kraut wird im Frühjahr vor der Blüte geerntet und
   frisch verbraucht oder als Saft konserviert, da sonst
   die aktiven Inhaltstoffe sehr schnell verloren gehen.
VOLKSNAMEN:
   Bachbitterkraut, Wasserkresse, 
   Bornkassen, Kersche, Wasser-
   senf

 BOTANIK:
   Grösse: 30-90cm niederliegend
   Blütezeit: April-Juni
   Verwendete Teile: Kraut
   Ernte: Frühjahr vor der Blüte
   Vorkommen: in ganz Europa, an
   sauberem, langsam fliessenden
   Quellen, Bächen, Flüssen und
   Gräben.

 HOMÖOPATHIKUM:
   keins
REZEPTE

   Tee bei Husten:

   1 El frische Brunnenkresse mit
   2 Tassen kochendem Wasser übergiessen und
   5 Min. ziehen lassen. Dann abseihen.
   Den Tee warm im Abstand von
   5 Std. trinken.

   Salat zur Stärkung:

   1-2 Handvoll Brunnenkresse zusammen mit
   einigen Löwenzahn-, Brennessel- und Birkenblättern u.
   1 Kopfsalat mischen.
   Mit Vinaigrette anmachen und geniessen.

   Mus bei Fieber:

   1 Handvoll Brunnenkresse in etwas kochendem Wasser
   kurz dünsten. Das Kraut herausnehmen und mit Butter
   und Salz abschmecken. Täglich 5 El davon essen.


   Brunnenkresse enthält VIEL JOD! 100g enthalten ca.
   2 Mikrogramm Jod. Das Kraut ist eine gesunde Nah-
   rungsergänzung.
! ACHTUNG !

   Das Kraut GRÜNDLICH WASCHEN! Durch Brunnen-
   kresse kann der GROSSE LEBEREGEL übertragen wer-
   den!

   Bei ÜBERMÄSSIGEM VERZEHR können LEICHTE REI-
   ZUNGEN der MAGENSCHLEIMHAUT oder der NIE-
   REN auftreten.
HEILKRÄUTER ERSETZEN NICHT DEN ARZT!
Fragen Sie bei Beschwerden oder Unklarheiten Ihren Arzt
und wenden Sie Heilkräuter mit seiner Zustimmung an!
Auch Kräuter müssen sachgerecht angewendet werden!

Für Folgen der Anwendung übernehme ich keine Verantwortung!

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